Was haben Freiburg, Recklinghausen, Sprendlingen-Gensingen und Hamburg-Bergedorf gemeinsam? All diese Städte und Stadtteile beschäftigen sich mit der Zukunft der Verwaltung in Deutschland. Und wie sieht es in den Niederlanden aus? Vor einigen Wochen machten sich sechs Kolleginnen und Kollegen aller drei combine Consulting Standorte auf dem Weg in unser Nachbarland, um dort die Gegenwart der Verwaltungsarbeit näher unter die Lupe zu nehmen.
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Die Besichtigungen der City Halls von Venlo, 's-Hertogenbosch sowie Utrecht zeigten klar auf, dass offene Konzepte, Tätigkeitsorientierung, Desk-Sharing und Vertrauensarbeitszeit zum normalen und gelebten Alltag gehören, auch in Verwaltungen. Es gilt dabei als Learning und als Unterschied zu Deutschland aber festzuhalten, dass die Digitalisierung im öffentlichen Sektor in den Niederlanden deutlich weiter ist; die zuständigen Projektleiter sprachen sogar jeweils von „10 Jahren Vorsprung“. Des Weiteren sind Ämter mit besonderer Klientel (wie Sozialamt, Gesundheitsamt, Arbeitsamt) ausgelagert und öffentliche Beratungsbereiche werden grundsätzlich durch Security-Angestellte überwacht. Alle drei Beispiele machen jedoch deutlich, dass moderne Verwaltungsarbeit in erster Linie Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern ist – zukünftig hoffentlich auch vermehrt in Deutschland.