Grundsteinlegung für zentrale Wasser-Leitwarte in Herne

25.01.2018

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RAG Aktiengesellschaft
HERNE. Am 16. November legte RAG-Vorstandschef Bernd Tönjes mit dem Oberbürgermeister der Stadt Herne, Dr. Frank Dudda, den Grundstein für den Neubau einer modernen Leitwarte am Standort Herne-Wanne. Hier sollen ab 2019 alle Leitungen zusammengeführt werden, die die sogenannten Ewigkeitsaufgaben des Bergbaus kontrollieren. combine Consulting hat die RAG im Rahmen des Neubauvorhabens bei der Wahl der Architekten und Fachplaner unterstützt und wird auch weiterhin den gesamten Realisierungsprozess begleiten.
 
Ende 2018 läuft der Steinkohlenbergbau in Deutschland aus. Damit wird eine bedeutende Ära der deutschen Industriegeschichte ihr Ende finden. Eine Ära, die nicht nur die Steinkohlenreviere geprägt hat, sondern auch wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa beigetragen hat. Nach Beendigung der Steinkohlenproduktion beschäftigt sich die RAG mit den Bergbaufolgen. Dabei handelt es sich einerseits um die sogenannten Ewigkeitsaufgaben rund um die Grubenwasserhaltung, die Poldermaßnahmen und die Grundwassersanierung an sensiblen Standorten. Andererseits um die endlichen Aufgaben wie die Entwicklung der Bergbauflächen und die Regulierung von Schäden, die durch den Bergbau entstanden sind. Für die Zukunftsaufgaben wird in Herne auf dem ehemaligen Bergwerk Pluto bis Ende 2018 die neue zentrale Leitwarte zur Steuerung und Überwachung errichtet. Von ihr aus steuert die RAG alle mit der Wasserhaltung zusammenhängenden Überwachungssysteme an Ruhr, Saar sowie in Ibbenbüren. Außerdem werden auch Daten aus dem technischen Gebäudemanagement, der Instandhaltungs- und Personaleinsatzplanung erfasst.
 
combine Consulting hatte im Vorfeld des Neubauvorhabens ein Funktions- und Flächenprogramm erstellt, die RAG bei der Selektion der Planungspartner unterstützt und die eingereichten Entwürfe geprüft. Darüber hinaus zeichnet combine für die Ausarbeitung der Bau- und Ausstattungsbeschreibung und das Projektmanagement verantwortlich.
 
Foto: Halfmann Architekten