Pläne für Essens neues „BürgerRatHaus“ vorgestellt

25.01.2018

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ESSEN. Wie soll die Stadtverwaltung Essen der Zukunft aussehen? Wie können Fachbereiche und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit optimieren? Diese Überlegungen steckten hinter der ersten Konzeption für das „BürgerRatHaus“, die Anfang September im Rahmen einer Pressekonferenz im Essener Rathaus vorgestellt wurde. Das Gebäude, das bis 2024 am Standort des alten Essener Hauptbades und des heutigen JobCenters an der Steeler Straße entstehen soll, will künftig wichtige soziale Dienstleistungen der Stadtverwaltung unter einem Dach bündeln und moderne, zeitgemäße und flexible Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bieten.
 
Dass sich ein Neubau für das „BürgerRatHaus“ als dauerhaft wirtschaftlichste Lösung darstellt, hatten die vorangestellte Analyse des Immobilien- und Anmietungsportfolios sowie eine fundierte quantitative und qualitative Bedarfsermittlung ergeben, bei der combine Consulting zusammen mit der Allbau/GVE-Immobiliengruppe die Stadt Essen unterstützte. Verschiedene Lösungsszenarien wurden durchgespielt, funktional und wirtschaftlich bewertet und aus den Ergebnissen eine gremiensichere Handlungsempfehlung abgeleitet. 
 
Am 27. September 2017 hat der Rat der Stadt Essen der Beauftragung der weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte bis zur Beschlussfassung über den Bau und Baubeginn einstimmig zugestimmt. Zuvor hatten verschiedene Gremien über die Beauftragung mit der Erarbeitung konkreter Planungs- und Umsetzungsschritte beraten. Die GVE wurde damit beauftragt, den im Herbst 2018 stattfindenden Architektenwettbewerb durchzuführen, combine Consulting wird dafür ein Funktions- und Flächenprogramm erstellen und darüber hinaus die Fortschreibung des Business-Case unter wirtschaftlichen Aspekten begleiten. Mit dem Bau begonnen werden könnte 2021; die Fertigstellung ist derzeit für Anfang 2024 geplant.