Bezug der neuen Deutschlandzentrale

26.02.2020

News

Euler Hermes HH

Hamburg. Zum Jahreswechsel wurde die neue Deutschlandzentrale des Kreditversicherers Euler Hermes fertiggestellt, Ende Januar 2020 haben alle rund 1.100 Hamburger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Neubau bezogen. Das neue Gebäude setzt auf Nachhaltigkeit und erwartet Energieeinsparungen von rund 80 %. Die neuen Arbeitswelten des „Euler Hermes Quartier“ bieten vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten und vernetztes Arbeiten. combine Consulting berät Euler Hermes seit 2011 vielschichtig bei der Umsetzung des umfangreichen Neubauprojekts, so auch zuletzt bei der Koordination des Mieterausbaus.

Vor dem Hintergrund der Komplexität des Neubauvorhabens hatte Euler Hermes bereits 2011 combine Consulting mit dem Projektmanagement des lnvestorenwettbewerbs beauftragt, dessen Zuschlag Ende 2014 Quantum erhielt. Seitdem berät combine den weltweit führenden Kreditversicherer umfassend – von den Bereichen Nutzervertretung, Budgetplanung, Flächen- und Mieterausbaumanagement über die Planung der künftigen neuen Arbeitswelten mit einer Begleitung des Change Managements bis hin zum Ende Januar erfolgreich abgeschlossenen Umzug der 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gestalterisch federführend für das gesamte Innenarchitekturkonzept war das Hamburger Planungsbüro sbp, welches Biophilic-Design – die gestalterische Integration natürlicher Elemente wie Pflanzen – als wichtigen Baustein für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden in das Gestaltungskonzept integrierte. Der moderne, vom Hamburger Architekturbüro agn leusmann entworfene, fünf-geschossige Neubau, mit einer Fläche von insgesamt rund 31.500 m², ist in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bisherigen Unternehmensstandort in Hamburg-Bahrenfeld entstanden. Euler Hermes setzt mit dem „Euler Hermes Quartier“ auf Nachhaltigkeit: Das Gebäude soll eine DGNB Gold-Zertifizierung erhalten, der Stromverbrauch wird zudem im Vergleich zum ehemaligen Standort um schätzungsweise rund 80 % reduziert werden, beim Wärmeverbrauch sind es sogar 87 % und beim Wasser wird ein um 70 % geringerer Verbrauch erwartet.

Neben Nachhaltigkeit setzt das Versicherungsunternehmen auch auf neue Arbeitswelten: Statt dunkler, langer Flure mit vorwiegend Einzelbüros erwartet die rund 1.100 Mitarbeitenden eine helle, offen gestaltete Arbeitswelt mit einem Open-Space-Konzept, welches Kommunikation und vernetztes Arbeiten über Bereichsgrenzen hinweg ermöglicht. Insgesamt 156 Besprechungsräume und über 1.200 m² Kreativ- und Projektarbeitsfläche mit Loungebereichen, kostenlosem Kaffee, Tee und Wasser stehen den Mitarbeitenden der Allianztochter künftig zusätzlich zu den eigentlichen Arbeitsplätzen zur Verfügung. In Zeiten der Digitalisierung, des Wandels und der sich stark verändernden Kundenbedürfnisse sieht Euler Hermes in der neuen Arbeitsweise und Unternehmenskultur den Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation.

Mit dem Amtsantritt von Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurde schon seit 2015 der Wandel im ehemaligen Gebäude vorangetrieben. In der Folge war der gesamte Vorstand aus dem 18. Stock mit klassischen Vorzimmern bereits vor mehr als zwei Jahren in ein Open-Space im 1. Stock gezogen, wo sie mit über 20 Team-Kollegen die Fläche teilten. 

„Anfangs waren einige durchaus skeptisch. Für uns war das ein Selbsttest, um am eigenen Leib die neue Arbeitswelt zu erleben. Inzwischen würde aber keiner von uns mehr zurücktauschen wollen. Im neuen Gebäude sitzen wir sogar alle an einem großen Tisch ohne feste Plätze. Das haben wir uns als Vorstand gewünscht. Es hat etwas von einem Küchentisch einer Großfamilie, an dem diskutiert wird und der Familienrat wichtige Entscheidungen trifft. Das ist der nächste Schritt, auf den wir uns schon sehr freuen,“ so van het Hof. 

Die vollständig kabellose Infrastruktur ermöglicht den Mitarbeitenden mobiles Arbeiten im kompletten Gebäude, inklusive Cafeteria, Restaurant und Terrassenflächen, sowie bereits seit vielen Jahren auch mobil aus dem „Home Office".

Die Euler-Hermes-Mitarbeitenden haben Teile der künftigen Arbeitswelt mitgestaltet. So hat beispielsweise jedes Team seine eigene „Home Base“ mitgestaltet, in der sich die Arbeitsbereiche der Teams befinden. Auch das Design und die Ausstattung der sogenannten „Bubbles" – Glas-Besprechungsräume für die Bereiche – wurden im Team nach den jeweiligen Anforderungen ausgewählt. Für die urbane Mobilität der Zukunft stehen 16 Ladestationen für Elektroautos, 14 Steckdosen für E-Bikes sowie eine separate Fahrradspur und Fahrradparkplätze in der Tiefgarage und im Parkhaus zur Verfügung.

Bildrechte: ©Karsten Knocke/sbp

 

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