„combine on ear“ ist unser Podcast, in dem combine-Expert*Innen mit interessanten Gesprächspartner*Innen unterschiedlichster Fachrichtungen über aktuelle Themen aus der Immobilienwirtschaft sprechen. Hier kombinieren wir Perspektiven für einen ganzheitlichen Blick ohne Tellerrand.

Alle Episoden unseres Podcasts “combine on ear”

Episode XVII

Dr. Judith Muster, Soziologin und Partnerin bei Metaplan, spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführerin von combine, darüber, wie wichtig die Integration der organisatorischen und der räumlichen Perspektive in der Entwicklung von Arbeitswelten ist. Moderiert wird das inspirierende Gespräch von Andreas Hermwille. Der Soziologe, Journalist und Metaplaner ist Moderator des Podcasts „Der ganz formale Wahnsinn“.

Seit der Pandemie ist mobiles Arbeiten ein fester Bestandteil unserer Arbeitswelt geworden. Viele suchen inzwischen gar nicht mehr nach Räumen, sondern nach Orten, in denen vor allem der informelle Austausch wieder stattfinden kann – etwas, was den meisten im virtuellen Raum deutlich schwerer fällt als beispielsweise bei einem Spaziergang im Park oder einem Plausch in der Teeküche.

Teams, Führungskräfte und Mitarbeitende mussten in den vergangenen eineinhalb Jahren den Verlust von Raum realisieren. Es offenbarte sich, wie wichtig der Raum als Führungsinstrument ist, und wie Raumsachzwänge zu organisatorischen Zwängen werden können. Verliert echter physischer Raum dabei an Relevanz? Klar ist: Wir brauchen ein Bewusstsein dafür, dass Treffpunkte und Begegnungen an anderen Orten stattfinden müssen, wenn der Ort der Organisation nicht mehr klar definiert werden kann. Doch wer ist innerhalb einer Organisation dafür zuständig, ganz spezifisch? Müssen wir ab jetzt „Chief Space Officers“ ernennen? Oder müssen Führungskräfte verstehen, dass das zukünftig ein wichtiger Teil ihrer Führung sein wird, und dass sie sich Führungsmitteln berauben, wenn sie das nicht ermöglichen können? Und inwieweit lässt sich der Zusammenhang zwischen Raum und Organisation überhaupt planen? Spannende Antworten aus unterschiedlichen Perspektiven haben Dr. Judith Muster und Dr. Sandra Breuer.

Episode XVI

Edith Albert-Denifl, Head of Central Administration & FM bei Scout24, und Oliver Dittmar, Geschäftsführung combine, sprechen über zwei bürokonzeptionelle Leuchtturmprojekte von Scout24, die sie zentral begleitet haben – Activity Based Working at its best.

Das Gespräch moderiert Dietmar Adam, Change Manager, Organisationsberater und Coach bei combine. Für das Headquarter von AutoScout24 (bis 2020 gehörte AutoScout24 zur Scout24 Gruppe) wurde mit dem „New Office Munich“ im Münchner Stadtteil Haidhausen ein modernes, zukunftsfähiges Bürokonzept nach dem Prinzip des Activity Based Working realisiert. combine begleitete dieses Projekt umfassend in den Jahren 2016 bis 2018. In Berlin entstand für das Headquarter von ImmobilienSocut24 (heute ImmoScout24) das „New Office Berlin“ im spektakulären Smart Building EDGE Grand Central Berlin in der Europacity, direkt neben dem Hauptbahnhof – ein weiteres bürokonzeptionelles Leuchtturmprojekt nach dem Prinzip des Activity Based Working, das combine von 2018 bis 2020 umfassend begleitete.

In beiden Fällen gesucht und gefunden: ein neuer Standort, ein tätigkeitsbasiertes zukunftsfähiges Bürokonzept, das agiles Arbeiten und das Employer Branding unterstützt, nahtlose Kommunikation und eine „Digital Readiness“ – sowie Change Management als wesentlicher Erfolgsfaktor.
Die Ausgangslagen waren ähnlich, die Aufgabenstellungen auch. Die Projektverläufe und die jeweiligen Umsetzungen der Aufträge hätten jedoch nicht unterschiedlicher sein können. Vor allem kulturelle Faktoren führten hier zu einem unterschiedlichen Change Management mit unterschiedlichen Projektverläufen.

Episode XV

Das Energieversorgungsunternehmen Enervie AG hat im Mai 2014 seine neue Konzernzentrale in Hagen bezogen. Nun, sieben Jahre nach Bezug des Gebäudes, werfen Vera Reuter, Bereichsleiterin Personal/ Recht/ Facilities, und Volker Neumann, Vorstandsmitglied, zuständig für Personal, Netze und das kommunale Netzwerkmanagement, gemeinsam mit Daniel Niemann, Senior Consultant bei combine, einen Blick zurück auf die Erfahrungen mit dem modernen Arbeitsweltenkonzept.

Es ist geprägt von offenen, transparenten Bürostrukturen, tätigkeitsorientierten Arbeitsorten und Non-Territorialität und hat maßgeblich zum kulturellen Wandel des Unternehmens beigetragen, wie beide Gesprächspartner feststellen.

„Ohne die Veränderung des Raumes hätten wir den kulturellen Wandel nicht geschafft“, konstatiert Vera Reuter. Dabei hat nicht nur das neue Bürokonzept an sich, sondern auch der Change Management-Prozess im Vorfeld des Umzuges – welcher vom combine-Vorgängerunternehmen Quickborner Team begleitet wurde – maßgeblich zu diesem Wandel beigetragen.

Die konsequente Umsetzung eines flexiblen und anpassungsfähigen Raumkonzeptes trägt nun, nach eineinhalb Jahren Pandemie, erneut Früchte. Denn, so ist sich Volker Neumann sicher, die Erfahrungen mit mobilem Arbeiten, welche die Mitarbeitenden der Enervie während der Pandemie gesammelt haben, werden in wenigen Monaten erneut zu einer Veränderung des Büros und der Zusammenarbeitskultur führen. Ob auch dieser Veränderungsprozess wieder durch ein Change Management begleitet werden wird und ob sich Enervie in Bezug auf Raum und Kultur wieder ein Stück weit neu erfinden wird, hören Sie in unserem Podcast.

Episode XIV

Die beiden QT-Urgesteine Wieland Witt und Matthias Pietzcker von combine reisen in die Vergangenheit: Das renommierte Quickborner Team (QT) hat international und beim Nachfolgeunternehmen combine tiefe Spuren hinterlassen. Was war das Besondere, was machte es aus?

Seit 1956 prägen combine mit seinen Vorgängergesellschaften macon und ganz besonders das Quickborner Team (QT) die Gebäudeorganisation und Entwicklung neuer Arbeitswelten. QT gelingt es in den 60er Jahren mit der legendären Bürolandschaft internationale Standards zu setzen. Auch die weltweit etablierte Methode der Metaplantechnik wird von QT in den 60er Jahren entwickelt. In den 80er Jahren prägt QT mit dem reversiblen Büro die internationale Szene.

Die Weiterentwicklung des neuen Büroorganisationsprinzips Kombibüro gelingt in den 90er Jahren. In diesen Jahren wird QT zum Pionier bei der Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten. Ein weiterer Meilenstein bei der Entwicklung von Arbeitswelten erfolgt nach der Jahrtausendwende mit dem standortübergreifenden Flexible-Office-Konzept.

Ein besonderes Unternehmen mit besonderen Menschen. Und starke Wurzeln von combine. Um dem nachzuspüren, dies erlebbar zu machen, haben wir zwei QT-Urgesteine eingeladen: Wieland Witt und Matthias Pietzcker von combine.

Episode XIII

Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management Applications bei Oracle, spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung combine, über die Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation und über die dafür unerlässliche Verzahnung von HR und Technologie.

Digitale Transformation ist vornehmlich Transformation und nicht Digitalisierung des Bestehenden. Eine 2019 von Oracle und der WHU Otto Beiheim School of Management durchgeführte Studie belegt, dass Technologie für den Unternehmenserfolg zwar zwingend und das Fundament der Digitalisierung ist, ihr Einsatz aber nur dann erfolgreich ist und Produktivität schafft, wenn sieben weitere, zumeist „weiche“ Faktoren den Wirkungsgrad freisetzen.

Ohne die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, wird die digitale Transformation nicht möglich sein. Nur eine anpassungsfähige, agile Organisation wird in der Lage sein, technologische Möglichkeiten für sich zu nutzen.

Mit seiner langjährigen Erfahrung als Berater für HR-Themen und im Recruitment gibt Joachim Skura beim Technologiekonzern Oracle der Digitalisierung eine menschliche Perspektive. Im Gespräch mit Dr. Sandra Breuer streift er vielseitige Themen rund um den Einsatz von Technologie in der Arbeitswelt und zeichnet ein Bild von der Arbeitswelt der Zukunft.

Episode XII

Tobias Kremkau, Referent für Entwicklung und Beratung bei der Genossenschaft CoWorkLand, spricht mit Dr. Laura Kienbaum, Geschäftsführung combine, über Hintergründe und Entwicklungen, Zielgruppen und Betriebsmodelle von CoWorking Spaces im ländlichen Raum.

Für wen ist CoWorking auf dem Land interessant und warum? Wie sehen Coworking Modelle auf dem Land aus und inwiefern sind sie ein Modell der Zukunft, auch nach Corona? Neben den pandemiebedingten Veränderungen der Arbeitswelt und daraus resultierenden Fragestellungen nach räumlicher und zeitlicher Flexibilität gibt auch die Beobachtung einer rasanten Verbreitung von ländlichen CoWorking Spaces Anlass für das Gespräch. Dr. Laura Kienbaum und Tobias Kremkau spannen darin einen Bogen von den weichen Faktoren der CoWorking-Idee – wie der Idee des Miteinanders – über praktische Fragen der Initiierung und Gründung, bis hin zu harten Themen wie Betreibermodellen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.

Was braucht es? Was braucht es nicht? Und inwiefern spielen Funktionalität, Emotion und Identität für diese Form zukünftiger Arbeitsorte eine Rolle?

Episode XI

Jan Rotberg verantwortet das Bürovermietungsgeschäft in Deutschland beim Immobiliendienstleister Savills. Er spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführerin bei combine, über die Auswirkungen der Pandemie auf die Nachfrage, insbesondere im Berliner Büromarkt.

Kein Büro ist auch keine Lösung! Aber wieviel Fläche soll es denn zukünftig noch sein? Was muss das Büro in Zukunft leisten? Welche Lagen werden gefragt sein? Nach einem Jahr beginnen die Unternehmen ihre Flächennutzungsstrategie anzupassen. In einem unterhaltsamen Gespräch streifen Dr. Sandra Breuer und Jan Rotberg im combine Podcast vielseitige Themen wie Architektur, Coworking auf dem Land und Start-ups in Berlin.

Episode X

Markus Albers, Geschäftsführer von rethink und Autor viel besprochener Bücher über New Work, diskutiert mit Dr. Sandra Breuer, wie die Pandemie unser Arbeiten nachhaltig verändert und wie man eine gute Balance zwischen Dauer-Kommunikation und konzentrierter Arbeit schaffen kann.
Wie kann ein Arbeitstag strukturiert werden, der Energie gibt, anstatt in die Erschöpfung zu führen? Was kann jeder selber tun, was sollte im Team oder auf Unternehmensebene geregelt werden? Wie können (gesetzliche) Regelungen unterstützen?

Markus Albers Buch „Die digitale Erschöpfung“ scheint heute aktueller denn je. Ob angestellt oder selbständig, ob Großkonzern oder kleines Unternehmen, ob Führungskraft oder Teammitglied, alle erleben gerade die neue, digitale Arbeitswelt. Während zu Beginn ein Effizienzgewinn durch das Arbeiten von zu Hause festgestellt wurde, wird mittlerweile von völliger Entgrenzung und Video-Konferenz-Marathons berichtet. Die Folge sind Ermüdung durch längere Arbeitszeiten, permanente Multi-Kanal-Kommunikation und fehlende konzentrierte Einzelarbeit.

Das Thema betrifft uns also alle!

Episode IX

Arnd Feuerbaum, einer der Geschäftsführer und Partner der Saint Elmo´s München GmbH und Veit Knickenberg, einer der Geschäftsführer von combine, sprechen über die Zusammenführung von Architektur und Marke und warum es sich lohnt, über neue Konzepte und Methoden nachzudenken.

Was geschieht in der Architekturwelt, wenn sich der Markt und dessen Bedürfnisse plötzlich und radikal verändert? Was muss passieren, dass Gebäude zu Destinationen werden und Identifikation zulassen? Mit dem Gebäude, den Funktionen und den Mitmenschen. Wir befinden uns inmitten einer gigantischen Transformation. Die neu gewonnenen Möglichkeiten durch mobiles Arbeiten geben dem Wunsch nach qualitätsvolleren Arbeitsorten und Umgebungen reichlich Raum. Und überhaupt nimmt das Bedürfnis der Menschen zu, dass Räume ein Erlebnis bieten und ein Umfeld schaffen, in dem man Teil einer Gemeinschaft wird und das auf verschiedenste Bedürfnisse einzahlt.

Ein frühzeitig entwickeltes Narrativ, das mit etablierten Methoden der Markenführung entwickelt wird und konsequente Umsetzung erfährt, wird darin münden, dass Marke im Raum erlebbar ist. Das steht oftmals noch im Widerspruch bei der Konzeption, Umsetzung und Vermarktung in der heutigen Immobilienbranche. In der postpandemische Zeit jedoch bedarf es eines Umdenkens.

Episode VIII

Welche Orte braucht die Büroarbeit in Zukunft? Und wie kann die Architekturdisziplin neben effizienten Gebäudestrukturen oder der reinen Organisation von funktionalen Flächen einen Mehrwert für Unternehmen und Ihre Mitarbeiter generieren?

Darüber sprechen Kilian Kada, einer der geschäftsführenden Gesellschafter  von kadawittfeldarchitektur, und  Dr. Laura Kienbaum von combine in der aktuellen Podcast-Episode.

kadawittfeldarchitektur realisiert neben Kultur- und Bildungsbauten auch wunderbare Gewerbebauten, in deren Entstehungsprozess sich die Wege mit combine mehrfach gekreuzt haben und um die es in der aktuellen Podcast-Episode in erster Linie gehen wird. Die Architekten streben nach einer sinnhaften Verbindung von Architektur, Innenarchitektur und Design mit städtebaulicher Planung und urbanen Projekten und suchen dabei nach innovativen Lösungen, um programmatische und gestalterische Qualität in einem häufig rein rational betrachteten Immobilienmarkt zu etablieren.

Episode VII

Prof. Dr. Stefan Kühl, Soziologe und Berater bei Metaplan, und combine Geschäftsführer Matthias Pietzcker nehmen die Funktionalität des Illegalen aus organisationssoziologischer, räumlicher und bürokonzeptioneller Perspektive in den Blick: Wieso ist der Regelbruch in Organisationen funktional und normal? Welche Rolle spielt dabei der Faktor Raum? Wieso könnte eine blinde Digitalisierung und Virtualisierung des Raumes zu einer dysfunktionalen Illegalität führen? Und: Wieso sollte ein gutes Bürokonzept auch brauchbare Illegalität unterstützen?

Das explorierende Gespräch moderiert Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine.

Episode VI

Prof. Jan Teunen, Cultural Capital Producer und Geschäftsführer der Teunen Konzepte GmbH, und combine Geschäftsführer Matthias Pietzcker im Gespräch: Wieso sollten Büros – physische und virtuelle – mit Schönheit geflutet und zu Gewächshäusern der Kreativität werden? Wieso gelingt genau das, wenn es zum wohlgestimmten Dreiklang von Bricks, Bytes und Behavior kommt? Und: Wieso wird die Gestaltung von Raum zu einem Master-Tool der Gestaltung von sozialen Systemen?

Durch die inspirierende Reflexionsreise navigiert Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine.
Unter pandemischen Rahmenbedingungen wird mehr denn je deutlich, welche kostbare Funktion das physische Büro hat: den Menschen zu schützen und ihm gleichzeitig Geborgenheit, Freiheit, Sinn und Schönheit zu geben – wenn er motiviert und produktiv sein soll. Mehr denn je wird klar, dass die Krise des Büros auch eine Krise des menschlichen Faktors im Büro ist.

Episode V

Welche Rolle spielen Büros und Bürogebäude in unserem Arbeitsleben und wie hat sich der Blick darauf in den vergangenen Monaten vielleicht verändert? Müssen wir heute anders über Büros nachdenken?

Diese Fragen stellen sich Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung von combine, und Martin Rodeck (Vita: Martin Rodeck – Biography – EDGE), der in der EDGE-Geschäftsführung verantwortlich für das Deutschlandgeschäft ist. Dabei geht es auch um den state-of the art der Entwicklung intelligenter Gebäude und die neue Rolle des Büros als Identitätsstifter.

Neben den coronabedingt rasant stattfindenden Veränderungen der Arbeitswelt hat das Gespräch einen weiteren aktuellen Anlass: Mit dem EDGE Grand Central Berlin – am Berliner Hauptbahnhof gelegen – hat das Unternehmen im November 2020 sein erstes Bürogebäude in Deutschland in Betrieb genommen. Einer der Hauptmieter ist Scout24, börsennotierter Betreiber von Online-Marktplätzen. combine begleitet und berät das Unternehmen seit Jahren bei der Umsetzung und Gestaltung seiner innovativen Arbeitswelten und ist auch im Grand Central Berlin vor Ort. Für anregenden Gesprächsstoff ist gesorgt!

Der Projektentwickler EDGE Technologies GmbH ist Technologieführer auf dem Gebiet der Entwicklung intelligenter Gebäude mit nutzerzentriertem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt EDGE intelligente High-Tech-Standorte mit nachhaltigem Fußabdruck. Sie gehören zu den fortschrittlichsten weltweit und rücken den Mensch und dessen Gesundheit in den Mittelpunkt.

Episode IV

Stefan Hanst, Leiter des Facility Managements bei der ING Deutschland, spricht mit Simone Endres, Senior Consultant bei combine, über den Weg, die erste agile Bank Deutschlands zu werden.

Wer an ein klassisches Finanzinstitut denkt, dem fallen Stichwörter wie agil, flexibel und schnell wohl eher nicht ein. Aber genau diese Eigenschaften braucht es, um in der heutigen Arbeitswelt, die sich immer schneller verändert, Bestand zu haben. Vor diesem Hintergrund hat sich 2018 die ING, die Bank mit den drittmeisten Kunden in Deutschland, auf ein spannendes Experiment eingelassen. Ziel war, sich vollständig in eine agile Organisation umzuwandeln und nicht zuletzt, „the coolest place in banking“ zu werden.

Stefan Hanst erzählt in der neuen Podcast-Episode von dem Weg, den Herausforderungen und den Erfolgen, die die ING Deutschland in den letzten zwei Jahren gemeistert hat. Im Gespräch mit Simone Endres stellt er sich Fragen wie „Hat es sich gelohnt, die ganze Organisation einmal auf links zu drehen?“ und „Hilft Agilität auch im Umgang mit der Corona-Krise?“

Episode III

Dr. Thomas Bachmann, Gründungsmitglied und langjähriger Partner am artop Institut an der Humboldt-Universität Berlin, im Gespräch mit Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine. Eine der diskutierten Fragen: „Inwiefern verändert der neu entstandene virtuelle Raum das Kontaktverhalten?“. Mobiles Arbeiten, Home Office und virtuelle Räume als neue Bühnen der Interaktionen und Kommunikationen sind Alltag geworden. Gleichzeitig ändern sich gruppendynamische Prozesse grundlegend und die Räume für wirkliche Begegnung, für ein gutes „in Kontakt kommen“ in den Unternehmen, werden knapp. Welche Rolle wird in Zukunft der physische Raum, das Büro, haben?

Episode II

Was sind die Herausforderungen für Führungskräfte in der Corona-Krise? Welche Auswirkungen hat der Digitalisierungsschub auf Führung und Arbeitsorte? Wie verändert sich aktuell der Bedarf an Arbeitsräumen und welche Auswirkungen hat hybrides Arbeiten auf Führung?

Im Gespräch zwischen Thilo Leipoldt, geschäftsführender Gesellschafter von system worx, und Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine, wird deutlich: Durch die Coronakrise wird der bewusste Umgang mit virtuellem und analogem Raum zu einer wichtigen Führungsaufgabe. Diese erweitert den Möglichkeitsraum des Entscheidens und hängt stark mit der Entwicklung der Organisationskultur zusammen. Das zukunftsfähige Büro muss neue Begegnungsqualitäten schaffen, die für Lern-,  Kreativitäts-, Innovationsprozesse und das Erleben von Gemeinschaft einen Unterschied machen, der den Unterschied macht. Je höher die Herausforderung einer Kommunikation ist, desto eher wird in Zukunft der analoge Raum, das Büro als Ort der Begegnung, gefragt sein.

Episode I

In unserer ersten Podcast-Episode begrüßt Moderator Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine, drei Experten aus dem Bereich der Entwicklung moderner Arbeitswelten und der systemischen Beratung, um mit ihnen über die Konturen einer neuen Zusammenarbeit zu sprechen:

Ihre Fragestellungen: Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf Entscheidungen? Die Unsicherheit, was das neue Normal der Arbeitswelt angeht, nimmt gegenwärtig zu: Planbarkeit nimmt ab, Entscheidungen finden unter höchster Unsicherheit statt. Stimmt das? Verändert sich der Prozess des Entscheidens, prägt dieser eine neue Zusammenarbeit und welche Funktion übernimmt dabei der Faktor Raum? Und wie lässt sich diese Veränderung in der Gestaltung von New Work beobachten? Für die Zusammenarbeit könnte der systematische Umgang mit virtuellen und analogen Räumen überlebensnotwendig, gar zu einem zentralen Erfolgsfaktor werden.

combine on ear: Der Podcast für die Immobilienwirtschaft

In unserem Podcast „combine on ear” sprechen combine-Expert*Innen mit interessanten Gesprächspartner*Innen unterschiedlichster Fachrichtungen über aktuelle Themen der Immobilienwirtschaft.