Bezug der umfassend modernisierten Hauptzentrale am DIN-Platz

Nach zweieinhalb Jahren umfangreicher Sanierungsarbeiten an seiner Hauptzentrale ist das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) im August 2021 von den Ausweichräumlichkeiten am Saatwinkler Damm in Berlin-Tegel wieder zurück in das eigene Gebäude in der Burggrafenstraße 6 gezogen. In dem Gebäude in direkter Nachbarschaft des Berliner Zoos sind durch die Sanierungsarbeiten auf einer Fläche von insgesamt 33.000 m² moderne und nachhaltige Räumlichkeiten mit einem zukunftsorientierten, tätigkeitsbasierten Arbeitsplatzumfeld entstanden.

combine berät die DIN-Gruppe seit 2016 in immobilienstrategischen Fragestellungen, bei der Workplace-Planung und beim Change Management.

Der Entscheidung für eine Sanierung des Headquarters am DIN-Platz war eine von combine begleitete Machbarkeitsstudie sowie ein Business Case vorangegangen. Sie konnten die Realisierbarkeit von neuen Arbeitsplatzkonzepten am Standort nachweisen und stellten eine belastbare Grundlage für die Abstimmungen mit den Gremien der DIN-Gruppe dar.

Heute bieten zeitgemäß gestaltete, offene Büroflächen den rund 800 DIN-Mitarbeiter:innen neue Möglichkeiten für projektorientierte, kollaborative und kreative Arbeit. Sie verbessern die Kommunikation durch die Schaffung von neuen Begegnungsqualitäten und ermöglichen gleichzeitig Rückzugsorte für fokussiertes Arbeiten. Für die Konzeption der neuen Arbeitswelten hatte combine eine Bedarfs- und Anforderungsanalyse sowie eine Gebäudeanalyse durchgeführt und im Rahmen der Workplace-Planung umgesetzt.

„Die Sanierung des Gebäudes macht nach außen sichtbar, was sich innerhalb unserer Organisation in den letzten Jahren gewandelt hat und noch weiter wandeln wird“, sagt Daniel Schmidt, Mitglied des DIN-Vorstandes. „Die Digitalisierung verändert die Bedürfnisse unserer Kunden: sei es im Hinblick auf die Anwendung von Normen wie auch bezogen auf die Erarbeitung und Aktualisierung bestehender Normen zu Themen wie beispielsweise KI oder Circular Economy. Branchengrenzen verschwimmen, Vernetzung und Kollaboration werden immer wichtiger. Wir wollen durch das offene und flexible Raumkonzept mehr Austausch und Projektarbeit unterstützen, ohne dabei das hohe Bedürfnis unserer Mitarbeitenden nach Konzentration und Ruhe zu vernachlässigen. Und natürlich ist ein modern ausgestatteter Arbeitsplatz ein wichtiges Argument bei der Gewinnung neuer Talente. Nach den ersten Rückmeldungen aus der Belegschaft haben wir in dieser Hinsicht einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Wesentlicher Bestandteil des Change Managements: die Zusammenarbeit mit den Gebäudebotschafter:innen als Verbindung in die Belegschaft und die Teams

Vor der Implementierung der neuen Arbeitswelten stand die DIN-Gruppe vor der Herausforderung, dass sich das zukünftige tätigkeitsbasierte Arbeitsplatzumfeld grundlegend von den bis dato üblichen Zellenbüros unterscheiden würde. Die daraus entstehenden tiefgreifenden Veränderungen für die Kommunikations-, Zusammenarbeits- und Führungskultur sind daher seit 2018 Gegenstand eines professionellen Change Managements, welches combine ebenfalls begleitete.

Für das Change Management wurde ein Botschafterprozess als permanente Verbindung zwischen Bauprojekt und Mitarbeitenden etabliert. In diesem Zuge stellte jedes Team eine Vertreter:in, die sich in regelmäßigen Workshops über Fragestellungen rund um die neue DIN-Arbeitswelt austauschten. Der Einsatz von innovativen Methoden wie begehbare Virtual Reality Umgebungen trug dazu bei, die Mitarbeiter:innen auf die neuen Arbeitswelten vorbereiten.

Bilder: DIN e. V.

Projektzeitraum


2016 – 2021

Standort


Berlin

Mitarbeitende


800

Nutzungsfläche


33.000 m²